> Home > Lexikon > B > Blei
Blei
Datum 22/03/2009 15:57  Autor webmaster  Hits 2654  Sprache Global

Blei werden hauptsächlich die Angler kennen, die mit Blei ihre Posen je nach Größe stabil halten.

Aber wie kommt das Blei nun ins Trinkwasser werden sich die meisten jetzt fragen. Hohe Bleiwerte im Wasser kommen durch alte Bleirohrleitungen, die Jahre lang in Deutschland bis weit in den 70 er Jahren eingebaut wurden. Diese verursachen Schwermetallbelastungen im Wasser, die durch Korrosion der Rohrleitungen hervorgerufen wird.





So wurden ab 1973 keine Bleirohre mehr im Trinkwasserbereich verarbeitet und werden nun nach und nach erneuert.

So findet man noch heute, vor allem in Alten Häusern Bleileitungen, die das Wasser vergiften. Wenn Bleirohre offen zu sehen sind, können diese auch entfernt werden. Aber wenn diese sich im Erdreich befinden und noch Wasser führend sind, oder auch wenn das Wasser nur in den Leitungen steht, sind dieses enorme Gefahren für die Qualität unseres Trinkwassers.

 

Aber nicht nur Bleirohre, sondern auch andere Rohrmaterialien, wie verzinkte Stahlrohre und Messingarmaturen, können gewisse Mengen an Schwermetallen an das Trinkwasser abgeben.

 

Blei ist ein Schwermetall mit schädlichen Wirkungen,  die chronisch und toxisch sind. Diese wurden in den letzten Jahren sehr intensiv und umfangreich untersucht. Bei den Studien wurde bei erhöhter Aufnahme von Blei festgestellt, dass gerade Kinder am gefährdeten sind und die geistige Entwicklung bei Kindern zurückbleibt.

 

Auch lagert sich Blei in den Knochen und Gelenken ab anstatt von Calcium.

 

Die Bleigrenzwerte im Trinkwasser wurden ab dem 01. Dezember von 40 µg/l auf 25 µg/l gesenkt.


Es gibt keine Kommentare.
Userbereich
Hallo Gast
IP-Adresse: 54.80.198.173

Benutzername
Passwort
Top Downloads
Umfrage
Was halten Sie von Wasserspendern?
Super Sache
Gut
geht so
Muss nicht sein
Wasserspender Hailaits mit Sparpotential
Partner