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Geschichte der Trinkwasserversorgung
Schon die alten Griechen und Römer erkannten früh den Nutzen einer Wasserversorgung ihrer Städte und so bauten sie Kilometer lange Wasserleitungen. So gab es im  alten Rom Wasserleitungen von bis zu 80 Km Länge, es entstanden 1200 Brunnen, 10 große Thermen und rund 900 öffentliche Bäder die von 19 Aquädukten versorgt wurden. 

Im Mittelalter verschlechterte sich die Wasserversorgung der Städte und die Erfahrungen und Entdeckungen über die Wasserwirtschaft gerieten in Vergessenheit. Immer wieder brachen Seuchen aus, Wasserleitungen aus Holz gab es erst Mitte des 13. Jahrhunderts. Selbst eine Abwasserversorgung gab zu dieser Zeit nicht, so das Abfälle und Kot auf der Straße lagen und die Brunnen verseuchten.

TrinkwasserErst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts konnten eindeutige Erkenntnisse über das Trinkwasser durch den Einsatz von leistungsfähigen Mikroskopen gesammelt werden. Bei Untersuchungen konnte festgestellt werden, dass die Krankheiten Cholera und Typhus, von verschmutzeten Trinkwasser ausgingen. So wütete in Hamburg im Jahr 1892 eine Cholera Epidemie an der rund 17000 Menschen erkrankten, von denen rund 8602 nicht überlebten.

Die ersten Trinkwasser Desinfektionsverfahren waren UV Bestrahlung und der Einsatz von Ozon. 1912 folgte dann die erste Chloranlage zur Desinfektion von Trinkwasser. Zwar werden heute alle Trinkwasser Desinfektionsverfahren weiter angewendet, geht doch der Trend immer mehr zur Membranfiltration. In diesem Bereich entwickelt sich die Technik immer weiter, wo sich der Filterdurchlass in der  Ultra - und Nanofiltration bewegt. In Deutschland wurde im 1998 die erste Anlage mit Ultrafiltration in Betrieb genommen.
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